Das Rote Kreuz bot Informationen zu seiner Arbeit in Sanitätsdienst und Notfallrettung, der Senioren- und Jugendbetreuung sowie dem Blutspendedienst. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Ansprache neuer Mitglieder. Trotz aller Ausstattung und moderner Technik wird die Rotkreuzbewegung heute wie früher allein vom persönlichen Einsatz der Aktiven getragen. Vor allem aus beruflichen Gründen können einige der Ehrenamtlichen jedoch nicht wie gewünscht zur Verfügung stehen.
Wer sich traute konnte an einer Übungspuppe einen automatisierten Defibrillator ausprobieren, mit dem auch Laien den bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand lebensrettenden Stromstoß abgeben können. Interessierte Besucher übten unter fachkundiger Anleitung die neue, vereinfachte stabile Seitenlage.
Bereits am Samstag waren über 600 Läufer und zahlreiche Zuschauer zum 3. Weingartner Lebenslauf gekommen. Rund um das Feuerwehrhaus hatten die Bürger für Leukämie- und Tumorerkrankte (B.L.U.T.) mit Hilfe des Roten Kreuz und der Jugendfeuerwehr ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Während die Sportler auf der Strecke schwitzten, konnten sich die Zuschauer im Zielbereich an zahlreichen Ständen vergnügen und informieren. Selbst die Kleinsten hatten nach dem Kinderlauf noch Energie übrig und tobten sich in der Hüpfburg aus. Nach Streckenschluss gehörte die Bühne bis zum späten Abend der Weingartner Kultband Sonority.
An beiden Tagen war für das leibliche Wohl in bewährter Weise bestens gesorgt. Mit dem Erlös vom Samstag unterstützt das Rote Kreuz B.L.U.T. bei seiner guten Sache.

